Bericht in den Salzburger Nachrichten vom 23.Juni 2008

Liebevoll umarmt

Die Ankunft eines Babys wirft unzählige Fragen für die Eltern auf. Das Baby selbst vertraut darauf, dass Mutter und Vater wissen, was sie tun. Eine liebevolle Annäherung.

 

Vollkommen zufrieden. Rundum glücklich. Satt und müde. Neugierig auf die Welt. Große Kulleraugen und ein spitzbübisches Grübchen auf der Wange: Der Anblick eines rosigen Babygesichtchens im Bettchen oder Kinderwagen entlockt bei Großeltern, Freunden und Nachbarn entzückte Rufe und kleine Lobeshymnen. Das so junge Leben besteht aus Gewiegt werden, süßer Milch und streichelzarten Berührungen.

 

Um diese Momente vollkommener Zufriedenheit zu erlangen, haben (zumeist die) Mütter von Neugeborenen jedoch alle Hände voll zu tun. Denn die Hilflosigkeit des kleinen Wesens verlangt ungebrochenes Urvertrauen auf der einen und instinktives Handeln auf der anderen Seite. Christine Lindinger ist diplomierte Kinderkrankenschwester und kennt die Fragen und Unsicherheiten. Doch sie beruhigt: „Mutter und Vater sind die alleinigen Experten. Sie wissen, was ihrem Kind gut tut und wer aus dem Bauch heraus handelt, der handelt richtig.“

 

Wo soll das Baby schlafen? Soll es gestillt oder mit der Flasche gefüttert werden? Was bedeutet das Schmatzen, wenn es doch satt ist? Braucht das Baby den Schnuller? Frisch gebackene Eltern sehen sich mit einer Vielzahl von Fragen in Sachen Babypflege konfrontiert, viele davon werden bereits vor der Geburt im Rahmen von Babypflegekursen beantwortet. „Doch die meisten haben nach der Geburt wieder alles vergessen“, schmunzelt Christine Lindinger, die in eigener Praxis und im Rahmen der Initiative Birthday Kurse anbietet. Sie kennt die kleinen Tricks aus mehr als zwanzig Jahren Erfahrung und weiß, dass sich Babys während ihres ersten Lebensjahres im Elternbett am wohlsten fühlen. „Die Angst, das Kind im Schlaf zu erdrücken ist unberechtigt“, sagt die Stillberaterin. „Atmung und Bewegung von Mutter und Kind passen sich aneinander an.“ Während des Tages fühlen sich Babys am wohlsten, wenn sie Stimmen hören, daher sollten sie auch tagsüber in den Wohnräumen schlafen.

 

Brust oder Flasche ist eine nach Christine Lindingers Erfahrung essentielle Frage, aber auch hier beschwichtigt sie: „Das Wichtigste ist das Muttersein. Wer sein Baby mit der Flasche füttert, sollte es in der gleichen Weise halten und tragen wie beim Stillen. Dabei kann das Kind die Mutter sehen, erkennen und riechen. So fühlt es sich aufgehoben und sicher.“ Auch das Bonding – der regelmäßige Haut-auf-Haut-Kontakt – fördert die enge Beziehung zwischen Mama, Papa und Baby.

 

„Für Eltern geht es darum, ihrem Kind ein Maximum an Vertrauen und Sicherheit zu bieten. Nicht alle Signale können gleich verstanden werden und das Saugen kann auch auf das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit oder Schmusen hindeuten“, weiß die Mutter von zwei Kindern. „Niemals sollte man die Babys jedoch schreien lassen.“

 

Mag sich das Baby gar nicht beruhigen, hilft es, ihm Begrenzungen zu geben: es ins Tragetuch zu packen oder es fest in eine Decke zu bündeln. „Enge und Begrenzungen sind dem Baby aus dem Mutterbauch vertraut. Selbst kann es die Begrenzungen des eigenen Körpers noch nicht spüren“, weiß Christine Lindinger. Sie rät dazu, dem Baby beim Baden ein Tuch über die Schultern oder um den Körper zu wickeln. Ein Wohlfühlbad im Badekübel bietet dem Baby durch die embryonale Haltung ein wohliges Gefühl.

 

Dem üblichen „Beruhigungsmittel“ Schnuller steht Lindinger skeptisch gegenüber: „Wenn er zum Einsatz kommt, dann gezielt wie ein Medikament. Denn der Schnuller führt zu einer Distanz zwischen Mutter und Kind. Bei Kindern, die nicht gestillt werden, kann das Saugbedürfnis jedoch größer sein.“

 

Und damit Oma, Opa, Freunde und Nachbarn nicht nur bei Babys rosigem Strahlelächeln in Verzückung geraten, sollten sich auch Mütter regelmäßig eine kleine Pause zwischendurch gönnen. Denn Babys wissen instinktiv: „Je besser es meiner Expertin geht, umso besser geht’s auch mir.“

 

Babypflege-Kurse in Salzburg:

 

5 Tipps im Umgang mit dem Baby:

  • Auf achtsames Handling achten: Babys niemals nur an einem Arm oder Bein hochziehen.
  • Wenn das Baby im Elternbett schläft, sollten die Eltern auf Alkohol, Nikotin und Drogen verzichten.
  • Der beste Badezusatz für das Baby-Bad ist Muttermilch.
  • Bonding unterstützt die enge Mutter/Vater-Kind-Beziehung.
  • Massagen und das Tragen im Tragetuch vermittelt Nähe und Geborgenheit.

 

 

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